Geweih des männlichen Rehwildes. Das Rehwild zählt zwar zu den Geweihträgern (Cerviden), weshalb die Bezeichnung Rehbockgeweih biologisch korrekt wäre, weidmännisch hat sich jedoch der Begriff Rehbockgehörn etabliert. Das Gehörn wird wie bei anderen Cerviden jährlich abgeworfen und im Anschluss neu geschoben. Das Gehörn bzw. die Stangen wachsen aus Rosenstöcken (Stirnzapfen). Oberhalb der Rosenstöcke sitzen die Rosen, die ab dem Jährlingsgehörn ausgebildet werden. Bei dem Kitzgehörn fehlen die Rosen.

Abbildung: Je nach Anzahl der Enden spricht man von Gabler (hier zu sehen) oder Sechser (jeweils drei Enden).